Bildkomprimierer
Bilder im Browser komprimieren und skalieren. Zwischen JPEG, PNG und WebP konvertieren. Qualität anpassen und Einsparungen sofort sehen. Kostenlos, 100% im Browser.
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Unterstützt JPEG, PNG, WebP, GIF, BMP
Referenz
Wie funktioniert Bildkomprimierung?
Dieses Tool verwendet die im Browser integrierte Canvas API, um Bilder mit einer niedrigeren Qualitätseinstellung neu zu kodieren. Das Bild wird auf ein HTML-Canvas-Element gezeichnet und dann mit canvas.toBlob() im gewählten Format und Qualitätsniveau exportiert. Dies ist verlustbehaftete Komprimierung — redundante visuelle Daten werden mithilfe von Algorithmen wie der Diskreten Kosinustransformation (DCT) für JPEG und Predictive Coding für WebP verworfen. Das Ergebnis ist eine deutlich kleinere Datei bei minimalem wahrnehmbarem Qualitätsverlust.
JPEG vs WebP vs PNG — welches Format wählen
JPEG: Am besten für Fotografien und Bilder mit komplexen Farbverläufen. Unterstützt Qualitätsanpassung von 1–100 %. Keine Transparenzunterstützung. Das kompatibelste Format — funktioniert überall. WebP: Von Google entwickelt, erreicht WebP 25–35 % kleinere Dateigrößen als JPEG bei vergleichbarer visueller Qualität. Unterstützt Transparenz (Alphakanal) und Animation. Von allen modernen Browsern unterstützt seit 2020. Das empfohlene Format für Webnutzung. PNG: Verlustfreie Komprimierung — kein Qualitätsverlust bei jeder Einstellung. Am besten für Screenshots, Grafiken mit scharfen Kanten, Textüberlagerungen, Logos und Bilder, die Transparenz benötigen. Der Qualitätsregler hat keine Auswirkung auf die PNG-Ausgabe, da das Format von Natur aus verlustfrei ist.
Warum Bilder für das Web optimieren?
Bilder machen laut dem HTTP Archive etwa 50 % des gesamten Seitengewichts einer durchschnittlichen Website aus. Nicht optimierte Bilder sind die häufigste Ursache für einen langsamen Largest Contentful Paint (LCP) — einen Core Web Vital, der sich direkt auf das Google-Suchranking auswirkt. Das Komprimieren eines Hero-Bildes von 2 MB auf 200 KB kann die Ladezeit auf Mobilverbindungen um mehrere Sekunden verkürzen. Google empfiehlt, das gesamte Seitengewicht unter 1,6 MB zu halten — richtige Bildkomprimierung ist oft der größte einzelne Gewinn, um dieses Ziel zu erreichen.
Anwendungsfälle für Bildkomprimierung
Web-Performance — reduziere Bildgrößen, um Core-Web-Vitals-Schwellenwerte zu erfüllen und Lighthouse-Werte zu verbessern. E-Mail-Anhänge — komprimiere Bilder unter die typischen 25-MB-Anhangslimits (Gmail, Outlook). Social Media — optimiere Bilder für Upload-Größenlimits: Twitter (5 MB), Instagram (30 MB), LinkedIn (10 MB). E-Commerce — komprimiere Produktfotos ohne sichtbaren Qualitätsverlust, um Seitengeschwindigkeit und Konversionsraten zu verbessern. Dokumentation — verkleinere Screenshots für README-Dateien, Wikis und Confluence-Seiten, um Repositories und Seiten schlank zu halten.
Die richtige Qualitätseinstellung wählen
Für JPEG bietet eine Qualität von 75–85 % das beste Verhältnis zwischen Dateigröße und visueller Treue — kontrollierte Studien zeigen, dass die meisten Nutzer Qualität über 85 % nicht unterscheiden können. Unter 60 % werden Kompressionsartefakte (blockartige Bereiche, Farbbanding) sichtbar, besonders bei Farbverläufen und Hauttönen. WebP bei Qualität 80 entspricht typischerweise JPEG bei Qualität 90 und ist dabei 30 % kleiner. Für PNG hat der Qualitätsregler keine Auswirkung — PNG ist immer verlustfrei. Verwende PNG nur, wenn du pixelgenaue Reproduktion benötigst (Screenshots mit Text, Logos, Icons) oder Alphatransparenz.
Datenschutz
Die gesamte Bildverarbeitung läuft 100% in deinem Browser mit der Canvas API. Keine Bilder werden an einen Server hochgeladen — deine Dateien verlassen niemals dein Gerät.